Berlin

 Stephan Landwehr Foto: Christian Werner     

Stephan Landwehr
Foto: Christian Werner 

 

 

Ein Interview mit Stephan Landwehr über Kunst, Rahmen und Restaurants

Jeden Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

Jeden Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

 Im Vordergrund: Das aufgeschlagene Buch „What Happened? 80*81“ von Georg Diez und Christopher Roth, erschienen im Merve Verlag  Im Hintergrund: Der lavafarbene Charme der Bourgeoise in Gestalt eines Aperol Spritz   

Im Vordergrund: Das aufgeschlagene Buch „What Happened? 80*81“ von Georg Diez und Christopher Roth, erschienen im Merve Verlag. 
Im Hintergrund: Der lavafarbene Charme der Bourgeoise, in Gestalt eines Aperol Spritz. 

 

Jeden zweiten Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

 Albert Oehlen Untitled , 2016 photo: def-image.com Courtesy of the artist and Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris

Albert Oehlen
Untitled, 2016
photo: def-image.com
Courtesy of the artist and Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris

 

Jeden Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

Jeden Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

 Beyoncé, der größte Popstar des Planeten, in ihrer AirBnB-Wohnung.

Beyoncé, der größte Popstar des Planeten, in ihrer AirBnB-Wohnung.

Jeden Dienstag schreibt Timo Feldhaus über das Wichtigste auf der Welt: andere Leute.

Ich war vor kurzem in Atlantis. Ich sollte gemeinsam mit Bodybuildern aus der untergegangenen Stadt ein Kunstwerk machen. Als ich mir letzten Winter dachte, dass Gewichtheben mich schön und stark machen würde, fing ich mit dem Hanteltraining an. Ich ging in ein Fitnessstudio in Kreuzberg, wo ich in meiner möglicherweise beschränkten Wahrnehmung im Großen und Ganzen zwei Typen von Besuchern erkannte. Die jungen nicht-weißen Arbeiterkinder aus dem Viertel und die jungen, vor allem schwulen weißen Männer, die, soweit ich es nach den subtilen Modesignalen

 Foto: Andrea Tietz

Foto: Andrea Tietz

Fast ist Weihnachten, im Hause Kardashian/West wurde ein Engel geboren, und in Berlin erschien Julian Assange einem Theaterpublikum, das danach alle Hoffnung fahren lassen musste. Der Wikileaks-Gründer stand einmal für einen neuen alternativen Kampf, den niemand mehr für möglich gehalten hatte, nun sieht er tiefschwarz für die Welt.

 Die Volksbühne, heute, 29.4.2015, verkauft

Die Volksbühne, heute, 29.4.2015, verkauft

Nach dem König der Kurator. Plötzlich wird eine längst zu den Akten gelegte Frage wieder akut: Was machen wir mit Mitte? Ein Spaziergang.

 Posters by Rita Vitorelli & Mirko Borsche

Poster von Rita Vitorelli & Mirko Borsche

Ein Roundtable-Gespräch zwischen DIS, Hito Steyerl, Susanne von Falkenhausen und Kolja Reichert bei Spike Berlin im Dezember 2014.

 »Corporate Video Decisions«, 2011, Austellungsansicht, Friedrich Petzel Gallery, New York Courtesy the artist and Friedrich Petzel Gallery, New York

»Corporate Video Decisions«, 2011, Austellungsansicht, Friedrich Petzel Gallery, New York
Courtesy the artist and Friedrich Petzel Gallery, New York

Wann wird Kritik zu Kollaboration? Verstrickt die visuelle Darstellung eines Netzwerks, einer Unternehmensideologie, eines Werbeslogans den Betrachter in ihre Logik? Abwechselnd kritisch und komplizenhaft arbeitet Simon Denny mit Wissenschaftlern, Unternehmensbereichen, wiederentdeckten Institutionen wie auch mit Künstlern aus Gegenwart und Vergangenheit. Seine Installationen archivieren, klassifizieren und revisualisieren deren Strukturen und Methodologien. Pablo Larios untersucht, wie der in Neuseeland geborene und in Berlin lebende Künstler Fragen der Form und Repräsentation in seiner materiellen Archäologie des heutigen Verfolgungs- und Fortschrittswahns neu formuliert.

 Sam Pulitzer »Nine Scarlet Eclipses for ›Them‹«, 2013 Installationsansicht, Lars Friedrich, Berlin Courtesy der Künstler und Lars Friedrich, Berlin. Foto: Simon Vogel

Sam Pulitzer »Nine Scarlet Eclipses for ›Them‹«, 2013
Installationsansicht, Lars Friedrich, Berlin
Courtesy der Künstler und Lars Friedrich, Berlin. Foto: Simon Vogel

Auch dieses Jahr heißt es wieder: Schluss mit den Best-/Worst-Listen zum Jahresende. Es gibt immer mehr Kunst, unsere Aufmerksamkeitsspanne wird immer kleiner und Meinungen schwächer und konsensorientierter. Der Kritiker der überschwänglichen Huldigungen und bissigen Verrisse verschwindet in ein Schattenreich. Aber was ersetzt ihn? Nicht die Stimme der Gleichgültigkeit, sondern die Stimme des inneren Konflikts. Dekonstruiert und selbstbewusst, laut und klar, und entschieden präsent. Wir haben sechs Kuratoren und Kritiker eingeladen, sich an die Ausstellung zu erinnern, die sie weder verführte noch verärgerte, sondern ohne Urteil zurückließ.

 What Sort of Man Reads Playboy?, 2010-12 Glitter, Öl, Collage auf Leinwand 137,2 x 124,5 cm Foto: Moritz Frei © Chris Martin Courtesy Chris Martin und KOW, Berlin

What Sort of Man Reads Playboy?, 2010-12
Glitter, Öl, Collage auf Leinwand
137,2 x 124,5 cm
Foto: Moritz Frei
© Chris Martin
Courtesy Chris Martin und KOW, Berlin

Die Malereien von Chris Martin erinnern zweifellos an »Outsider Art«. Jedoch nicht, weil sie intuitiv oder spirituell oder frei von allen Konventionen sind – all das sind sie ohne Frage –, sondern weil sie voller Zuneigung sind.