Centre Pompidou

Verändern sich die Präsentationsbedingungen von Kunst im digitalen Zeitalter? Was könnte die Zukunft der Ausstellung sein? Die Kunsthalle Wien hat mit „L’Exposition imaginaire“ eine Antwort versucht. Das zweimonatige Projekt soll ein Film, ein Symposium, eine Vortragsreihe - nur keine Ausstellung sein.  

 Installationsansicht „Temporama“, MAM Rio, 2015 Foto: Paulo Jabur

Installationsansicht
„Temporama“, MAM Rio, 2015
Foto: Paulo Jabur

Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet die französische Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster mit Film, Fotografie, Installation und Environments, die den Betrachter in unheimliche, traumhafte Szenarien aus der Vergangenheit oder der Zukunft versetzen. In letzter Zeit entwickelte sie Performances, in denen sie König Ludwig II, Bob Dylan, Vera Nabokov oder Fitzcarraldo darstellte. Vor der Eröffnung ihrer Retrospektive im Centre Pompidou in Paris spricht sie mit Oliver Basciano über das Durchmischen von Zeiten, die Begegnung mit Gespenstern und warum sich ihre Kunst gegen das Theater richtet.