Oliver Basciano

 Installationsansicht „Temporama“, MAM Rio, 2015 Foto: Paulo Jabur

Installationsansicht
„Temporama“, MAM Rio, 2015
Foto: Paulo Jabur

Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet die französische Künstlerin Dominique Gonzalez-Foerster mit Film, Fotografie, Installation und Environments, die den Betrachter in unheimliche, traumhafte Szenarien aus der Vergangenheit oder der Zukunft versetzen. In letzter Zeit entwickelte sie Performances, in denen sie König Ludwig II, Bob Dylan, Vera Nabokov oder Fitzcarraldo darstellte. Vor der Eröffnung ihrer Retrospektive im Centre Pompidou in Paris spricht sie mit Oliver Basciano über das Durchmischen von Zeiten, die Begegnung mit Gespenstern und warum sich ihre Kunst gegen das Theater richtet.

Die Zeit, in der sich Künstler dem Ausverkauf der Stadt entgegenstellten, ist vorbei. In London können sich immer weniger die Miete leisten. Während die Galerieräume größer werden, verlassen die Künstler die Stadt. Oliver Basciano ist noch da und zieht mal wieder um.